Branchenerfahrung

Als Experte und Führungspersönlichkeit verfügt Thorsten Prée aus einer Vielzahl von Branchen über die notwendige Erfahrung. Schwerpunkte des Einsatzes von Thorsten Prée Executive Consultant sind Branchen mit überdurchschnittlichem Veränderungs- und Anpassungsdruck.

Dazu gehören die Möbel- und Einrichtungsbranche, Markenartikel- und Konsumgüterhersteller, sowie die Branche der Consumer Electronics.

Möbel und Einrichtungsbranche

In der Möbelbranche zählen Vernetzung, internationale Erfahrung und das Verständnis für die spezifischen Anforderungen. Thorsten Prée Executive Consultant unterstützt die strategische Fokussierung, Ausweitung oder Neustrukturierung, um die erreichte Marktstellung des Unternehmens zu sichern oder ambitioniertere Ziele zu erreichen. Persönliche Integrität und die in langjähriger Erfahrung belegte Kompetenz machen uns gerade auch für mittelständische Unternehmen zu einer führungsstarken Managementergänzung in Veränderungsphasen.

Zu den besonderen Herausforderungen der Branche zählen Entwicklungs-Aufwendungen mit hoher technischer Komplexität sowie die Zyklizität und Internationalität. Die Wachstumsziele verlangen häufig eine Verlagerung der Wertschöpfung in die wichtigen Nachfragemärkte, woraus für die Unternehmen neue Aufgabenschwerpunkte resultieren.  Diese reichen von Restrukturierungsaufgaben, dem Management von Changeprozessen sowie dem Kostenmanagement und Anpassung der Kapazitäten, über Wachstums- und Innovationsthemen mit dem Aufbau und der Entwicklung von Netzwerken im In und Ausland bis hin zu den spezifischen Anforderungen an das Managen der Vorhaben. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der deutschen Möbelindustrie ist die große technische Kompetenz und Kenntnis der Prozesstechnik. Dieser Wettbewerbsvorsprung muss durch hervorragende Führungskräfte und professionelles Projektmanagement begleitet werden. Thorsten Prée Executive Consultant unterstützt die strategische Fokussierung, Ausweitung oder Neustrukturierung, um die erreichte Marktstellung des Unternehmens zu sichern oder ambitioniertere Ziele zu erreichen.   Die Möbelindustrie steht vor drastischen Veränderungen: Globalisierung und Innovation sowie der permanente Kostendruck bei gleichzeitig ständig steigenden Qualitätsanforderungen führen zu strukturellen Anpassungen in erheblichem Ausmaß. Ein sehr dynamischer Markt mit Umsatzeinbrüchen zwischen 25 und 30 Prozent und dann wieder Umsatzsteigerungen von 30 bis 100 Prozent, dies verlangt Flexibilität in allen Dimensionen: Während der Absatz in Deutschland und Westeuropa sich tendenziell nur im überschaubaren Ausmaß verändert, wird das Wachstum in den BRIC-Ländern weiterhin auf hohem Niveau anhalten. Die Verlagerung der Wertschöpfungskette in Billiglohnländer in Osteuropa wird weiter anhalten, die Konzentration im Handel ist eine weitere Herausforderung für die Industrie. Wer als Möbelhersteller überleben will, muss sich mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen: Prozessverbesserungen, Verlagerungen, neue Materialien, neue Produkte, neue Kunden und M&A. Das Management ständigen Fortschritts ist die Kernaufgabe für jeden Player innerhalb der Möbelindustrie. Wachsende Ansprüche der Kunden bei ständig sinkenden Preisen und Druck von der Handelsseite zwingen Möbelhersteller und die Zulieferindustrie neue Wege zu gehen. Wachstum in der Möbel heißt daher auch: Stakeholder und Projekte erfolgreich managen. Zu den Stakeholdern gehören natürlich neben den Kunden, Mitarbeitern und Betriebsräten vor allem die Banken und Investoren, die Transparenz, klare Strategien und gute Ergebnisse erwarten. Dieses gelingt nur über gut strukturierte Change-Projekte mit dem Ziel, Produktivität und Lieferfähigkeit zu erhöhen, Working Capital und Ausschuss zu reduzieren. Solche gewaltigen Umstellungs- und Anlaufprozesse gelingen vielfach nur durch den Einsatz von externer Managementkapazität.

Consumer Electronics / Office & Printer Supplies

Im preisaggressiven Wettbewerb der Consumer Electronic Branche sind Effizienz, Kundenbetreuung sowie marktgerechte Konditionen und Vertriebsmodelle entscheidend für die unternehmerische Zielerreichung. Egal ob Consumer Electronics oder Office Supplies. Interim Manager sind Experten für das Consumer- oder B-to-B-Geschäft und stehen für eine direkte Kundenansprache bei optimiertem Serviceaufwand. Projektabhängig wird dabei entschieden, ob die Erfahrungen aus der Branche selbst stammen oder ob bewährte Konzepte aus fremden Markenartikel- und Dienstleistungsbereichen übertragen werden sollen.

Wesentliche Einsatzgebiete für Interim Manager in der Consumer Electronic Branche sind auch Restrukturierungsaufgaben oder der Ausbau und die Neustrukturierung des Vertriebs – das Vertriebscontrolling, Pricing und Customer-Retention-Projekte – oder die strategische Produktentwicklung – jene Bereiche also, die für Durchdringung in umkämpften Märkten entscheidend sind.

Konsumgüter

Im Konsumgüterbereich ist die Bedeutung marktspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen noch höher als in anderen Branchen: Beim Einstieg in neue nationale Märkte wirkt ein bewährtes Netzwerk als Türöffner bei den maßgeblichen Distributoren und beim Einzelhandel, bauen als Vertriebsmanager die Verkaufs- oder Filialorganisation auf oder setzen die erreichte Marktstellung durch Pricing- und Verhandlungs-Expertisen in angemessene Margen und Umsatzrendite um.

Auch wenn der Marktauftritt von Konsumgüterherstellern verändert werden soll oder muss – bei Markenrepositionierung, Markenstärkung oder Markenexpansion – sind Experten gefragt. Nötig ist dann ein Marketingmanagement, das emotionslos analysiert und umsetzt, gleichzeitig aber die Emotionalität und die Werte der Marke versteht und den Markenkern bewahrt. Interim Manager sind in dieser Situation nicht in den Eigengewohnheiten der internen Marketingabteilung gefangen. Sie sehen Notwendigkeiten und Möglichkeiten realistisch und führen die Veränderungen in einem planbaren, kontrollierten Prozess.

Interim Manager werden im Konsumgüterbereich immer dann eingesetzt, wenn nicht Kontinuität, sondern Weiterentwicklung im Vordergrund steht: bei der Marke, bei Zielgruppen, bei Märkten oder beim Produktportfolio, aber auch in der Produktion. Experten für Prozessoptimierung erreichen hier eine gesteigerte Effizienz in Logistik und Produktionsprozessen, die trotz hoher Qualitätsansprüche den Preiserwartungen und dem Druck der großen Handelskonzerne gerecht wird.

Private Equity

Der Einstieg von Private-Equity-Gesellschaftern bedeutet für Unternehmen immer Veränderung: Veränderung bei Strategie, bei Ertragszielen, bei der Unternehmensstruktur, bei der Zusammenarbeit mit dem Management, bei den Expansionsmöglichkeiten und der Kapitalausstattung. Der Interim Manager zeichnet sich durch Verhandlungsgeschick, Kommunikationsstärke sowie durch einen guten Draht zu allen wichtigen Stakeholdern aus. Um die Veränderungen schnell und sicher zum Ergebnis zu führen hat es sich bewährt, dass bestehende Management durch Interim Manager zu ergänzen. Ohne historische Bindungen innerhalb des Unternehmens orientieren sich Interim Manager allein an den Notwendigkeiten und am Vertrauen der Gesellschafter.

Interim Manager kennen den Erwartungshintergrund und die Reportinganforderungen von Private-Equity-Gesellschaften und sind wie diese an einer engen Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern interessiert, um alle Veränderungen rasch und ergebnisorientiert umzusetzen.  Sie sind der Vielzahl von gleichzeitig zu initiierenden und zu steuernden Veränderungen gewachsen und tragen auch anspruchsvolle Wachstumsziele konsequent mit.

Interim Management

1. C-Level

Als Interim Manager führt Thorsten Prée Unternehmen auf der obersten Leitungsebene erfolgreich durch Veränderungen und durch besonders herausfordernde Situationen. Wenn das Unternehmen in eine neue Wachstumsphase eintreten soll, Marktgegebenheiten eine strategische Neuausrichtung notwendig machen oder der langfristige Unternehmenserfolg nur durch eine umfassende Restrukturierung und Transformation zu sichern ist, wird Thorsten Prée als CEO, Geschäftsführer oder Vorstand für Ihr Unternehmen tätig.

2. Private Equity

Private-Equity-Gesellschaften setzen nach der Übernahme eines Unternehmens bevorzugt auf Interim Manager in C-Level-Funktionen, weil Interim Manager die operativen und strukturellen Verbesserungsoptionen objektiv analysieren, ohne von historischen betriebsinternen Beziehungsgeflechten beeinflusst zu werden. Zudem sind Interim Manager rasch verfügbar und können ihre Führungsaufgabe ohne Zeitverlust übernehmen.

3. Vertrieb & Marketing

Interim Manager im Vertrieb und Marketing treten mit dem Anspruch an den Außenauftritt und die Kundenbeziehungen innerhalb eines engen Zeitrahmens auf eine neue Professionalisierungsstufe zu heben.  

Sie festigen die Marktposition des Unternehmens oder setzen eine notwendige Neupositionierung um, geben dem Unternehmen eine eindeutige Botschaft und einen marktgerechten Markenauftritt. Projekte mit Interim Managern können auch darauf gerichtet sein, die Wirkungskraft der Vertriebsmannschaft zu verbessern oder Preiserhöhungen durchzusetzen. Bei der Vertriebssteuerung kombinieren oder optimieren sie direkte und indirekte Kanäle oder bauen den Einsatz von Telefonverkauf, Direktvertrieb oder Online-Plattformen aus.

Interim Manager verwandeln Potenziale in Umsatz: Sie erschließen neue Märkte, sei es im Business-to-Business- oder im Business-to-Consumer-Segment oder beim Einstieg in neue Länder. Bei der internationalen Expansion oder bei der Ansprache neuer Kundenkreise bringen Interim Manager spezifische Kenntnis der jeweiligen Zielgruppen ein und sichern so den Erfolg der Investition.

Interessant ist das Interim Management für:

  • Start Up und Neugründungen
  • Unternehmen mit Restrukturierungs- und Sanierungsbedarf
  • Unternehmen mit Turnaround & Change Management Notwendigkeiten

Für Projekte zur:

  • Umsetzung von Wachstumszielen
  • Produkt & Markenpositionierung
  • Expansion in neue Märkte und Vertriebskanälen
  • Optimierung von Prozessen in Sales und Operations
  • Überbrückung von Vakanzen
  • Restrukturierung und Sanierung
  • Unternehmenskauf, -verkauf oder Post-Merger Integration
  • Unterstützung von Führungskräften in „kritischen Situationen“
  • Begleitung bei anstehenden Generationswechseln